Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

Zum wiederholten Male veranstaltete die Fachschaft Englisch im Schuljahr 2019/20 einen Vorlesewettbewerb für die 7. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Studienrat Andreas Freundl. Im Vorfeld waren aus den vier 7. Klassen jeweils zwei Klassensieger ermittelt worden. Beim eigentlichen Wettbewerb lasen aufgrund der Erkrankung einer Schülerin nur sieben Finalisten jeweils einen vorbereiteten und dann einen unbekannten Text vor. Alle Kandidaten konnten ihre Fähigkeiten beeindruckend unter Beweis stellen. Die Jury, bestehend aus Rosemarie Macht, Angelika Weigert und den beiden Oberstufenschülern Milena Berger und Marc Lippert, beurteilten die Leistung der Leser nach den Kriterien Aussprache, Intonation, Textinterpretation, Flüssigkeit und sprachliche Richtigkeit. Schließlich ergab sich folgendes Ranking:

1. Sophia Eisfeld (7c)

2. Antonia Gillitzer (7d)

2. Felix Bäuml (7a)

Nach dem Wettbewerb überreichte der Schulleiter Dr. Werner den eifrigen und Leserinnen und Lesern Urkunden; die drei stolzen SiegerInnen erhielten zusätzlich Buchpreise. Die ganze Schulgemeinschaft gratuliert den Gewinnern zu ihrem Erfolg!

(Text: OStRin Angelika Weigert / Bild: StR Hannes Keseberg)

Filmabend am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium

Das Projekt-Seminar Englisch der Q12 unter der Leitung von StR Philipp Müller veranstaltete im Januar einen Film- bzw. Vorführabend im Theaterraum unserer Schule. Mit großem Engagement und unter dem Motto “Turning short stories into stop-motion movies“ hatten die Mitglieder des Kurses über ein Jahr intensiv an ihrem Projekt gearbeitet und wollten mit dieser Veranstaltung ihre selbst produzierten Filme mit der gesamten Schulgemeinschaft teilen.

Ihre Aufgabe war es, aus den aus verschiedenen Epochen stammenden englischsprachigen Kurzgeschichten „The Open Boat“ von Stephen Crane, „Trouble with the Angels“ von Langston Hughes, „Life in the Iron-Mills“ von Rebecca Harding Davis, „The Tell Tale Heart“ von Edgar Allan Poe und „The Legend of Sleepy Hollow“ von Washington Irving in Kleingruppen Stop-Motion Filme zu produzieren. Stop Motion ist eine Technik, die verwendet wird, um reglosen Objekten Leben einzuhauchen. Mit der Filmkamera werden zahlreiche Einzelbilder aufgenommen und so schnell hintereinander abgespielt, dass es für das menschliche Auge wie eine durchgehende Bewegung wirkt. Der Kreativität der Kursteilnehmer waren keine Grenzen gesetzt. Legofiguren und auch selbst gebastelte Püppchen mit eigens genähten Kleidern waren die Protagonisten der Filme. So gelang es den jungen Filmemachern, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, und den Zuschauern wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, wie viel Arbeit und Energie in jedem einzelnen Film steckte.

Durch das Programm führten Leonie Kermer und Jonas Prem. Vor der Vorführung der Einzelfilme stellten sich die Kleingruppen jeweils kurz vor, beschrieben ihre jeweilige Aufgaben während der Entstehung des Projekts und legten knapp die Handlung ihrer Kurzgeschichten dar. Am Ende ließ man den entspannten, witzigen und erfolgreichen Abend mit Gesprächen und einem kleinen Buffet ausklingen.

(Text und Foto: Lisa Kühner)

White Horse Theatre

Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Es wurde 1978 von Peter Griffith, einem englischen Schauspieler, Schriftsteller, Regisseur und Musiker, gegründet. Jedes Schuljahr gastiert das White Horse Theatre an unserer Schule und gibt eines seiner kurzweiligen Stücke zum Besten.

My cousin Charles

Auch in diesem Schuljahr gastierte das englischsprachige White Horse Theatre am CFG, um die Komödie My cousin Charles von Peter Griffith vor der 5. und 6. Jahrgangsstufe aufzuführen. Nach der Begrüßung durch OStRin Elke Groda startete die Gastspieltruppe ein Feuerwerk aus zündenden Gags und riss das junge Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
Zur Handlung: Dotties Onkel Digby ist krank und daher lädt Dotties Mutter Cousin Charles zu sich nach Hause ein. Dottie hasst ihren Cousin und legt ihm schon vor seiner Ankunft Ziegelsteine ins Bett und beschmiert es zusätzlich mit Vanillesoße. Als Begrüßung bespritzt sie ihn mit ihrer Wasserpistole.
Auf Wunsch der Mutter spielen die beiden Kinder im Garten Fußball. Unglücklicherweise fliegt der Ball über den Zaun und ins Fenster des mürrischen Nachbarn Mr Swother, der Dottie schon häufig klargemacht hat, dass er fußballspielende Kinder nicht ausstehen kann. Dottie und Charles versuchen nun, das zerbrochene Fenster zu reparieren, indem sie ein Stück gefundenes Glas in die Scheibe einkleben. Als sie den Rahmen streichen wollen, lässt Charles den Farbeimer fallen und verunreinigt Mr Swothers kostbaren Perserteppich. Also organisiert Dottie weitere Farben, um den Teppich entsprechend seines ursprünglichen Musters anzumalen. Genau in dem Moment kommt der unliebsame Nachbar herein und die beiden Einbrecher müssen sich verstecken. Weil Charles Mr Swother mit einem Trick ablenkt, können er und seine Cousine unentdeckt entkommen.
Gleich darauf bemerken Dottie und Charles allerdings, dass sie die Fensterscherben und Kehrbesen und -schaufel in Mr Swothers Wohnzimmer vergessen haben. Charles läutet also an dessen Tür, gibt sich als amerikanischer Missionar aus und versucht, den Nachbarn zum christlichen Glauben zu bekehren, während Dottie die zurückgelassenen Utensilien aus dem Haus schafft. Charles bittet daraufhin seine Tante, Mr Swother auf eine Tasse Tee und Schokoladenkuchen einzuladen. Während die beiden Erwachsenen sich den kulinarischen Genüssen hingeben, beseitigen die Kinder die letzten Spuren in Mr Swothers Wohnzimmer. Dabei kommt es zum Streit und zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, wobei Mr Swothers Wanduhr mit lautem Krach zu Boden fällt. Die beiden Übeltäter werden nun doch von Mr Swother entdeckt.
Nachdem Dottie und Charles Dotties Mutter ihre Verfehlungen gebeichtet haben, entschuldigt sich diese bei ihrem Nachbarn und es kommt sogar zu einem Küsschen zwischen ihr und Mr Swother. Die Kinder müssen den Hof kehren, um ihr Taschengeld aufzubessern und für den entstandenen Schaden aufkommen zu können. Es kommt zu einer weiteren Auseinandersetzung, die in einem ausdrucksstarken Besenkampf endet. Schließlich versöhnen sich die beiden Streithähne, weil sowohl Dottie als auch Charles zugeben müssen, dass sie den lustigsten Nachmittag ihres Lebens verbracht haben. Sie begraben das Kriegsbeil und beginnen einen ausgelassenen Tanz, dem sich Dotties Mutter und Mr Swother anschließen.
Die Gymnasiasten zeigten sich begeistert von dem ihnen dargebotenen Stück. Dies lag in erster Linie an den überaus engagierten Akteuren, denen es dank ausdrucksstarker Mimik, Gestik und Körperhaltung gelang, den Handlungsgang auch den Fünftklässlern, die erst seit etwas mehr als einem halben Jahr Englisch lernen, verständlich zu machen, auch wenn sie nicht jedes einzelne gesprochene Wort kannten. Zudem wurden die jungen Zuschauer in die Handlung miteinbezogen, z.B. als Dottie sich von den Schülern Ideen einholte, was sie denn in Charles’ Bett verstecken könnte. Um Vorschläge wie Spinnen oder Schleim waren die Schüler nicht verlegen.
Am Ende stellten sich die vier Akteure den (natürlich englischen) Fragen ihres jungen Publikums, das ihnen wahrhaft Löcher in die Bäuche fragte.

Wir freuen uns schon und sind gespannt auf die Aufführung im nächsten Jahr!

(Text und Fotos: Angelika Weigert)

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