Vom 1. bis zum 3. Juli fand unsere Alpenexkursion in Tirol, Österreich, gemeinsam mit Frau Berbig, Frau Ferschl, Herrn Mayer und Herrn Cistecky statt. Die Fahrt nach Tirol dauerte wegen eines Staus ein paar Stunden länger als geplant. Vor unserer Ankunft machten wir noch eine Pause bei McDonald’s, sodass niemand hungrig auf dem Campingplatz ankam. Nach unserer Ankunft bauten wir gemeinsam die Zelte auf und erkundeten anschließend den Campingplatz „Seeblick Toni“. Am Abend kamen wir noch einmal als Gruppe zusammen und Frau Berbig und Herr Mayer erzählten uns einiges über den Ort und den Ablauf des Folgetages. Zur Nachtruhe gingen wir nach dem Besuch der Waschräume in unsere Zelte.

Obwohl es in der Nacht etwas geregnet hatte, hatten wir Glück und niemand wurde in seinem Zelt nass. Nach dem Frühstück fuhren wir zur Feuerwehr Kramsach, wo wir herzlich begrüßt wurden und unser Programm für den Tag begann. Wir beschäftigten uns mit Drohnen und Lawinenkunde, wobei wir auch erfuhren, wie Drohnen bei Naturgefahren eingesetzt werden können und was bei Lawinen wichtig ist. Nach einer kurzen Pause beim Supermarkt starteten wir unsere Wanderung mit einem Landesgeologen. Während der etwa zweieinhalbstündigen Wanderung konnten wir viel über die Landschaft und ihre Entstehung lernen. Danach besuchten wir die Tiefenbachklamm, die mit ihrem Gebirgsbach viele von uns beeindruckte. Nach unserer Rückkehr zum Campingplatz und der gut genutzten Freizeit riefen Frau Berbig und Herr Mayer die Gruppe wieder zusammen. Wir schrieben unsere schönsten Momente des Tages auf kleine Zettel, die anschließend vorgelesen wurden. Für viele von uns war die Tiefenbachklamm das Highlight des Tages.
Am Freitag hieß es nach dem Frühstück, die Zelte abzubauen und unsere Sachen wieder im Bus zu verstauen. Daraufhin fuhren wir zur Wiedersbergerhornbahn und mit der Gondel auf den Berg.
Eigentlich war eine Wanderung auf den Gipfel und eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn geplant, doch wegen des dichten Nebels und des regnerischen Wetters konnten wir diese Programmpunkte nicht durchführen. Stattdessen blieben wir auf einem leichteren Weg und konnten trotzdem die Landschaft der Alpen erleben. Wir machten eine Pause auf dem Berg und fuhren wieder mit der Gondel ins Tal. Anschließend waren wir noch einmal beim Supermarkt, bevor wir die Heimreise nach Schwandorf antraten.

Die Alpenexkursion war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Erfahrung für alle. Trotz des wechselhaften Wetters hatten wir viel Spaß und konnten viele neue Dinge über die Alpen, Lawinen und die Naturgefahren lernen. Die gemeinsamen Erlebnisse werden uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Im Namen unserer Stufe bedanken wir uns herzlich bei allen, die diese Exkursion ermöglicht haben.

Karina Wagner

Hochgebirgsexkursion der Geographie-Oberstufe
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