Deutscher Volleyball-Verband

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Volleyballerinnen im Bundesfinale
Team des Schwandorfer Gymnasiums gewinnt Endspiel um die Bayerische Meisterschaft

Schwandorf. Ein jahrelanger Traum geht in Erfüllung: Die Volleyballmannschaft des Schwandorfer C.-F.-Gauß-Gymnasiums holte im Landesfinale den Titel, fährt damit zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin. In der Altersgruppe II (Jahrgang 93 und jünger) setzte sie sich im Endspiel als Nordbayerischer Meister gegen den Sieger aus Südbayern, dem Maristengymnasium Fürstenzell, klar mit 3:0-Sätzen durch.

Wie schon im vergangenen Jahr war Kösching bei Ingolstadt der Austragungsort für das Landesfinale im Volleyball, bei dem jeweils die nord- und südbayerischen Meister in den verschiedenen Altersgruppen um den Meistertitel und damit um die Fahrkarte nach Berlin kämpften.

Bereits zum dritten Mal erreichte ein Team des Schwandorfer Volleyballstützpunktes dieses Finale, bisher ohne Erfolg, aber dieses Mal klappte es endlich. Nachdem die Schützlinge von Trainer Gerd Spies bereits in der Nordbayerischen Meisterschaft klar dominierten, den langfristigen, verletzungsbedingten Ausfall von Mittelblockerin Beate Schindlbeck einigermaßen kompensieren konnten, fuhren sie am Dienstag optimistisch mit einem ganzen Tross von CFG-Volleyballerinnen als Schlachtenbummler zum Finale nach Kösching.

Stärker besetzt

Und im Endspiel zeigte sich dann schnell, dass das CFG-Team, das ja komplett aus Spielerinnen der ersten und zweiten Damenmannschaft des Partnervereins VC Schwandorf besteht, auf fast allen Positionen einfach stärker besetzt war. Mit den Landesliga-Spielerinnen Nina Zitzler und Steffi Wittmann standen die beiden überragenden Angreiferinnen des Feldes auf der Schwandorfer Seite. Und auf der Mittelposition hatten Vicky Hofbauer und Franziska Tropper eindeutig die Blockhoheit.

Auf Diagonalspielerin Lisa Schloder war sowohl in der Annahme als auch in der Abwehr Verlass, unterstützt von Youngster Anna Roidl als Libera. Dirigiert wurde das Angriffspiel von der inzwischen sehr souverän aufspielenden Stellerin Verena Zeh. Und so gingen auch die Schwandorfer Schülerinnen im ersten Satz sehr schnell in Führung, die sie zeitweilig auf über zehn Punkte ausbauten, gewannen Satz eins auch mit 25:19.

Der zweite Satz war eine noch deutlichere Schwandorfer Angelegenheit, er endete mit 25:12. Lediglich in Satz drei wurde es zwischenzeitlich noch einmal eng, er ging aber letztendlich auch verdient mit 25:22 an die CFG-Spielerinnen. Das große Ziel, das Ticket nach Berlin, war damit erreicht, der Lohn für fast sechs Jahre harte Arbeit unter den Trainergespann Thea und Gerd Spies.

Seit fast 20 Jahren

Es ist nun fast schon 20 Jahre her, Anfang der 90er Jahre qualifizierte sich der damalige Kollegstufenbetreuer und inzwischen pensionierte Heinz Riedel mit einer Schwimmmannschaft für Berlin, dass wieder eine Schulmannschaft des Schwandorfer Gymnasiums zu diesem schulsportlichen Event in die Bundeshauptstadt reisen darf. Die enge Kooperation mit dem Volleyballclub Schwandorf machte sich bezahlt.
Bericht: NT 04.03.2010 | Netzcode: 2222783

Weitere Informationen auch unter VC Schwandorf.