Fachschaft Musik

Musik ist eine Sprache, die Sprache des Herzens
Christine Büttner

Obwohl das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium ein naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium ist, besitzt das Fach Musik an der Schule einen großen Stellenwert. Es dient einerseits als Ausgleich und soll andererseits den Geist der Schülerinnen und Schüler für die Werte von Kunst und Kultur öffnen. Durch ständige Wechselbeziehung von Hörerlebnis und Reflexion, von Praxis und Theorie will der Musikunterricht Verstand und Gefühl ansprechen und fördern.

Aus wissenschaftlichen Studien weiß man, dass die aktive Beschäftigung mit Musik die geistigen Fähigkeiten fördert, dass Teamfähigkeit, Integrationsfähigkeit und die soziale Komponente günstig beeinflusst werden und auf diese Weise die Entwicklung der Persönlichkeit entscheidende Impulse erhält.

Zudem sollte man sich stets vor Augen halten: Musik ist ein umfassendes, lebenslang abrufbares Mittel zur Bewältigung des Alltagsstresses.

Fachschaftsmitglieder

OStRin Stefanie Jehl
RLin Gabriele Lehminger
LAss Ludwig Schmitt
StRin Maria Schmitt

Wahlunterricht und Zusatzangebote

Unterstufenchor (bei StRin Maria Schmitt)
Mittel- und Oberstufenchor (bei StRin Maria Schmitt)
Kammerchor (bei StRin Maria Schmitt)
Lehrerchor (bei OStRin Stefanie Jehl)

Orchester (bei OStRin Stefanie Jehl)
Concert Band (bei OStRin Stefanie Jehl)

Presseberichte

Lernen von Graham Buckland

20.10.2016 Rudi Hirsch (NT)

SCHWANDORF. Einen ganz besonderen Gast durfte der neue Schulleiter des Schwandorfer Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums, Dr. Johannes Werner empfangen: Der bekannte britische Komponist und Dirigent Graham Buckland, der von 1995 bis 2016 die Leitung des Universitätsorchesters in Regensburg inne hatte und seit 2003 dort als Universitätsmusikdirektor tätig war, bot den Schülern der beiden Musikkurse der Q11 und Q12 einen spannenden und aufschlussreichen Workshop zum Thema: "Die Kunst des Komponierens und Dirigierens" an. Buckland vermittelte dabei seine tiefe Überzeugung, dass grundsätzlich jeder komponieren kann, wenn er nur ein paar wichtige Dinge beachtet.

Er demonstrierte klanggewaltig am Klavier, dass vielen großen Werken einfache Volksliedmelodien zu Grunde liegen, die durch kreative Veränderung und geschickte Umstellung der Motive eine komplett andere Wirkung erhalten. Weiterhin erläuterte Buckland beispielsweise am bekannten Stück "Die Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland" von Friedrich Smetana, dass hinter den anmutig klingenden Melodien überraschend revolutionäre Gedanken stecken.
Dass es auch gar nicht so schwer ist, einen eigenen Popsong zu kreieren, zeigte er anhand des einfachen Harmonieschemas von "Yesterday", dem allseits bekannten
Hit der Beatles. Aus seiner Sicht ist es für jeden Menschen ein Grundbedürfnis, sich kreativ zu verwirklichen. Komponieren ist für ihn eine der schönsten Möglichkeiten, dies zu praktizieren.
Den zweiten Teil des Workshops widmete er dem Dirigieren, besonders der Notwendigkeit und Wichtigkeit eines Dirigenten. Dieser muss laut Buckland eine äußerst klare und überzeugte Vorstellung vom Tempo, Klang und der Ausstrahlung des aufzuführenden Stückes haben. Die Kenntnis der Partitur bis ins Kleinste ist selbstverständlich Grundvoraussetzung.
Ebenfalls beim Workshop anwesend war neben den Musiklehrkräften Stefanie Jehl und Maria Schmitt der künstlerische Leiter der Musikakademie, Peter Neff, der auch als renommierter Sänger und Gesangslehrer bekannt ist. Zwischen der Musikakademie und dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium besteht schon seit Jahren eine Kooperation. Dies bedeutet, dass Instrumentallehrer der Musikakademie auch in Räumlichkeiten des Gymnasiums unterrichten. Dadurch können die Schüler, die ein Instrument lernen wollen, in ihren Freistunden im Schulgebäude bleiben und so die Zeit sinnvoll nutzen.
Dieses Angebot an zur Verfügung stehenden Lehrkräften und Unterrichtsfächern ist nun erweitert und ausgebaut worden. So wird beispielsweise ab diesem Schuljahr auch Graham Buckland für Kompositions- und Klavierunterricht zur Verfügung stehen. Folgende Instrumente können ebenfalls angeboten werden: Schlagzeug, akustische oder E-Gitarre, E-Bass, Kontrabass, Blechblasinstrumente, Oboe, Fagott, Saxophon, Klarinette und Dudelsack. Die Eltern der Gymnasiasten werden demnächst über alle Angebote informiert.


Graham Buckland hielt am CFG einen Workshop. Foto: Rudi Hirsch
Graham Buckland hielt am CFG einen Workshop. Foto: Rudi Hirsch


Musik in der Aula

18.06.2016 Reinhold Tietz (NT)

Der musikalische Nachwuchs des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zeigte sein Können während eines gut besuchten Kammermusikabends in der Aula der Schule. Der Ort ist bestens geeignet für die Wiedergabe musikalischer Werke. Die hervorragende akustische Wirkung wurde bereits klar im "Valse de l"adieu" von M. Glinka, den Gabriel Schmitt (7b) auf dem Klavier in tänzerischer Manier vortrug. Auch das "Volksliedchen" von K. Komzák, gespielt von Alina Biegerl (10d) auf der Violine, begleitet von Musiklehrerin Stefanie Jehl am Klavier, gefiel.

Es folgte ein Schwelgen in tiefen Tönen. Vier Cellistinnen, nämlich Sabine Ernst (Q11), Hannah von Glasow (Q11), Tessa Heldwein (Q11) und Julia Wagner (9d) gestalteten einen berührenden Ausschnitt aus "Schwanensee" von P. I. Tschaikowsky mit vollem sonoren Ton. Dann ertönte wieder das Klavier, gespielt von Alina Just (7b). Sie widmete sich intensiv "Comptine d"un autre été" von Y. Tiersen in träumerischen Tonfolgen. Das "Presto" aus dem Violinkonzert a-moll op 3/6 von A. Vivaldi schloss sich an. Lea Spriestersbach (Q11) spielte das Thema und die schnellen Läufe exakt.
Eine andere Klangwelt eröffnete sich, als Simon Pimmer (9a) und Maria Roidl (Q11), Klarinette 1 und 2, sowie Julia Graf (9b), Fagott, einen Satz aus dem "Divertimento" Nr. 4 von W. A. Mozart in fein abgestimmten Tönen vortrugen. Stefanie Jehl dirigierte sie. Das "Allegro moderato" aus dem Violinkonzert Nr. 1 a-moll von J. B. Accolay interpretierte Laura Jäger (10b), begleitet von Hans Lehminger in passender Virtuosität und feiner gesanglicher Manier. Von U. Bender folgte "Free your mind", was Thomas Baumgärtner (7b) glaubhaft auf dem Klavier darstellte. Ein weiteres Solostück schloss sich an: Hannah von Glasow interpretierte aus der 1. Suite für Cello solo G-Dur BWV 1007 von J. S. Bach "Prélude" und "Sarabande" in gelungener Gestaltung.
Der junge Christoph Gruber (6d) sang und spielte Gitarre. Der Song "Photograph" von Ed Sheeran wurde jedenfalls zu Recht mit sehr starkem Beifall bedacht. Aus dem "Concerto grosso" G-Dur op 6/8 von A. Corelli spielten Laura Jäger und Leoni Fritsch (9d), Violine, sowie Hannah von Glasow das erste Allegro in mitreißend rascher präziser Gestaltung. Ganz andere Klänge erzeugte die Querflöte von Amanda Scharl (Q11): In "Syrinx" hat Cl. Debussy ganz geheimnisvolle Tonfolgen aneinander gereiht. Aus dem 4. Cellokonzert G-Dur von G. Goltermann spielte Julia Wagner, begleitet von Hans Lehminger, das "Allegro". Sowohl virtuos als auch in den musikalischen Ideen zeigte sie sich in sehr ansprechender Form.
Ein Klavierstück schloss sich an. Mona Weskamp (10a) bot "Grandview Boulevard Strut" von M. Mier in rasanter Rhythmik dar. Und wieder gab es Barockmusik. Hannah von Glasow und Julia Wagner brachten mit schön fülligem Ton das Allegro aus dem "Konzert für 2 Violoncelli" von A. Vivaldi zu Gehör. Stefanie Jehl begleitete sie so sicher wie immer. Sängerin Samira Sauerwein (10b) widmete sich den "Royals", wie sie sich Lorde ausgedacht hatte.
Aus dem Rahmen fiel der Lehrerchor. Er stellte "Sing, Sing, Sing" von L. Prima als rhythmisch klaren Swing in faszinierender Tonqualität vor. Stefanie Jehl spielte dazu Klavier. Und schon war das letzte Vortragsstück erreicht: "I miss you" von A. Balhorn interpretierten Leonard Larisch (Q11), Saxophon, Kilian Fleischmann (8d), Schlagzeug, Jan Schießl (E-Bass) und Stefanie Jehl, Klavier.


Lehrer und Schüler überzeugten beim Auftritt in der Aula. Bild: Tietz
Lehrer und Schüler überzeugten beim Auftritt in der Aula. Bild: Tietz


Vielseitiges Programm beim Frühjahrskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Von Beethoven bis zu den Beatles

25.04.2016 Reinhold Tietz (NT)

Das Frühjahrskonzert in der Aula des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums war ein voller Erfolg. Feierlich eröffnete die Europahymne von Ludwig van Beethoven die Vortragsfolge. Die Jazz-Instrumentierung gab der Aussage eine neue und sehr interessante Klangwelt.

"Die lustigen Quertreiber" der Naab-Werkstätten musizierten zusammen mit Instrumentalisten der Oberstufe des Gymnasiums. Auch die folgenden beiden Stücke gestalteten diese Ensembles. Zunächst erklang der unverwüstliche Hit "Blowing in the Wind" von Bob Dylan, dann das von U. M. Kindel arrangierte traditionelle Spiritual "Oh when the Saints". Melodienreich war die Musik, glanzvoll die Stimmen der beiden Sängerinnen Laura Jäger und Magdalena Duschner. Lehrerin Stefanie Jehl spielte die Klavierbegleitung, Agnes Meier wirkte als Leiterin aller Ausführenden.
Die beiden Moderatoren Jule Ulrych und Leonard Larisch (Q 11) fanden die passenden Worte. . Das Streichorchester der Schule unter Leitung von Stefanie Jehl spielte von Yann Tiersen den ersten Satz aus der "Suite d'Amélie" in rhythmisch-ansprechender Weise. Artem Belikov (Q11) begleitete am Klavier. Es folgte der "Unterstufenchor" unter Leitung von Maria Schmitt mit zwei Liedern: "Shalala" und "Supergirl". Stefanie Jehl gab am Klavier die harmonischen Impulse.
Die Sängerinnen der Q11 und Q12, die den "Kammerchor" bildeten, trugen den "Earth Song" von Michael Jackson sowie "California Dreamin" vor. Auch hier beeindruckte die feine Gestaltung, zu der Stefanie Jehl am Klavier, Katrin Hammer (Q11) an der Querflöte und Dirigentin Maria Schmitt maßgeblich beitrugen. Der "Mittel- und Oberstufenchor" brachte zwei weitere Evergreens zu Gehör: "Let It Be" von den Beatle sowie "Alles nur geklaut" von den Prinzen. Beide Stücke gestalteten Chor, Sopranistin, Pianistin Stefanie Jehl und Leiterin Maria Schmitt in tadelloser Manier.
Anschließend kam die "Concert Band" auf die Bühne und spielte drei Stücke. Zuerst mit forschem Rhythmus "Good Times", dann "Happy" und "Gonna Fly Now". Zur "Concert Band" gesellte sich schließlich das Orchester. Zuerst erklang träumerisch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", dann schloss sich das Final-Stück "Chariots Of Fire"an.

CFG beherrscht "Sprache des Herzens"

21.04.2016 sam (MZ)

Mit ihren musikalischen Darbietungen beim Frühjahrskonzert begeisterten die Schüler des Schwandorfer Gymnasiums das Publikum.

Schwandorf."Musik ist eine Sprache, die Sprache des Herzens!", dieses Zitat von Christine Büttner stand als Untertitel auf dem Programmblatt für das diesjährige Frühjahrskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums. Obwohl - oder gerade weil - das hiesige Gymnasium ein naturwissenschaftlich-technisches und sprachliches Gymnasium ist, zeigte sich einmal mehr, welch großen Stellenwert trotzdem "die Sprache des Herzens" an dieser Schule besitzt.
Und noch eines zeigte sich im Verlauf des abwechslungsreichen Konzerts: Die Musiklehrer unterrichten das Fach Musik nicht nur, sie verstehen es auch, bei ihren Schülern das Interesse und die Freude an der Musik nachhaltig zu wecken und Talente zu fördern. Doch nicht nur dies, auch der nächste Schritt, dass nämlich die Schüler ihr Können und ihr Erlerntes mit Freude und Begeisterung vor großem Publikum präsentieren können und wollen, war offensichtlich bestens in die Wege geleitet worden.
Der "bunte musikalische Strauß", den der Leiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Fritz Pawlik, in seiner Begrüßung ankündigte, begann mit der Europahymne, der "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven, allerdings in einer besonderen Besetzung: Gemeinsam musizierten unter Leitung von Agnes Meier "Die lustigen Quertreiber der Naabwerkstätten" mit mehreren Instrumentalisten vom Gymnasium. "Dies soll als Zeichen der hohen Wertschätzung der Kooperation mit den Naabwerkstätten verstanden werden", sagte der Schulleiter.
Nach dem Auftritt des Streichorchesters folgte der Unterstufenchor mit dem fröhlichen "Shalala" und "Supergirl". Den Reigen der Chöre setzte der Kammerchor mit dem "Earth Song" von Michael Jackson und "California Dreamin'" von John Phillips fort. Viel Applaus erhielt der Mittel- und Oberstufenchor des Schwandorfer Gymnasiums für die Interpretation von "Let It Be", dem Hit von John Lennon und Paul McCartney, nicht zuletzt durch den ausdrucksstarken, aber doch warmen Sopran von Michela De Pellegrin.
"Mit den nächsten Stücken will Ihnen die Concert Band ein Lächeln ins Gesicht zaubern", kündigten die beiden Moderatoren Jule Ulrych und Leonard Larisch die folgenden Kompositionen "Good Times" und "Happy" an. Mit ihrem temperamentvollen Spiel gelang dies der fast 30-köpfigen Formation mühelos.
Zum imposanten Abschluss kamen Concert Band und Orchester gemeinsam auf die Bühne und brachten die Filmmusik aus dem Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gekonnt und raumfüllend dar.
Finaler Höhepunkt des diesjährigen Frühjahrskonzerts war dann "Chariots Of Fire" von Vangelis. Das Stück stammt aus der Anfangssequenz des Sportlerfilms "Die Stunde des Siegers" und als "Sieger" konnten sich mit Fug und Recht alle Mitwirkenden des überaus ansprechenden Konzerts bezeichnen. Dies sahen auch die Zuhörer in der voll besetzten Aula so und spendeten langanhaltenden Beifall.

Quertreiber treffen auf Streichorchester

14.12.2015 Reinhold Tietz (NT)

In der Kreuzbergkirche bieten Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums ein Weihnachtskonzert

Schwandorf. Mit einem breitgefächerten Programm erwarteten Schüler und Lehrer des Gauß-Gymnasiums das Publikum zum Weihnachtskonzerts in der Kreuzbergkirche. Überraschungsgäste inklusive.
Das Streichorchester - bestehend aus 14 Mädchen mehrheitlich aus der Oberstufe - eröffnete mit zwei lebhaften, tänzerisch geprägten Stücken von J.B. Loeillet de Gant und J.P. Rameau. Stefanie Jehl leitete souverän. Der Unterstufenchor setzte fort mit "Carol oft he children" von J. Rutter und "Mary's boy child" von J. Haiston. Die hellen Stimmen sangen engagiert, Bastian Wagner begleitete sensibel am Klavier. Maria Schmitt dirigierte exakt. Ein ganz anderes Klanggefühl vermittelte das Holzbläser-Ensemble (je zwei Oboen und Klarinetten, dazu ein Fagott) das sich des schweren Stücks "Gehen wir zusammen nach Bethlehem" von E. Zámecnik gekonnt annahm. Der Chor der Mittel-und Oberstufe gestaltete die nächste Programmfolge. Auch hier begleitete Bastian Wagner. Maria Schmitt dirigierte eine barocke Melodie ("Zu Bethlehem geboren") und das moderne "Last Christmas" von George Michael. Ein Blechbläser-Ensemble brachte mit "Süßer die Glocken nie klingen" ein klassisches Weihnachtslied. Zwei Trompeten, Horn, Euphonium und Posaune gestalteten den vollen Ton, Stefanie Jehl leitete dezent.
"Die lustigen Quertreiber" der Naabwerkstätten und Instrumentalisten des Gymnasiums waren verantwortlich für "Amazing grace" und "Maria durch ein Dornwald ging". Agnes Meier leitete. Der Chor der "Ehemaligen" leistete seinen Beitrag zum Konzert mit "Angels" Carol" von J. Rutter und "Baby born in Bethlehem" von J. Althouse. Stefan Schindler begleitete am Klavier, Heinz Baranek leitete in gewohnter Qualität. Wieder ganz andere, mitreißende Klänge mit "Feliz Navidad" (J. Feliciano) brachte das Saxophon-Duo Lena Hammer und Thomas Weber, begleitet von sowie Stefanie Jehl am Klavier. Der Kammerchor gestaltete zwei Lieder. In "A shining star" von K. Nystedt spielte Katrina Hammer Soloflöte, in "The Infant Jesus" von P.A. Yon sang Johanna Horsch ein Sopransolo. Stefanie Jehl trug den Klavierpart bei, Maria Schmitt dirigierte das stets engagierte Ensemble. Zwei Flöten und zwei Klarinetten stellten "We three kings" von D. Marlatt in getragener Spielweise vor. Der Lehrerchor setzte das Programm fort. Mit sonorer Stimme und rhythmisch sauber wurde das Spiritual "Glorious kingdom" und das "Weihnachtswiegenlied" von J. Rutter vorgetragen.
Bastian Wagner begleitete am Klavier. Erneut folgte ein Instrumentalstück: Hannah von Glasow trug auf ihrem Cello das "Lied ohne Worte" D-Dur op 109 von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit schön abgerundetem Klang vor. Hans Lehminger begleitete behutsam am Klavier. Der Schluss gehörte wieder einem klassischen Weihnachtslied: Alle Anwesenden sangen "Macht hoch die Tür". Das Konzert belegte einmal mehr, dass die musikalische Ausbildung am Gauß-Gymnasium hohen Stellenwert genießt.


Die Herzen der Zuhörer weit geöffnet

15.12.2015 Christina Röttenbacher (MZ)

Das Weihnachtskonzert des Schwandorfer Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium war eine kleine musikalische Offenbarung.

Schwandorf.Die "Weihnachtskonzerte" des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium sind fast schon lieb gewordene Gewohnheit und trotzdem immer wieder eine kleine musikalische Offenbarung. Die Schüler belegen immer wieder, dass der musikalische Ausdruck an Glaube, Hoffnung und Freude Länder, Vorurteile, Rassen und Glaubensausrichtungen überwinden kann. Das kam besonders beim diesjährigen Weihnachtskonzert in der Kreuzbergkirche zum Ausdruck. In einem eigenen Instrumental- und Gesangsensemble zeigten die "Lustigen Quertreiber", Bewohner der Naabwerkstätten zusammen mit Instrumentalisten, dass eine Einschränkung nicht zu Ausgrenzung führen muss. Es war berührend, mit welchem Eifer, welcher Innigkeit die jungen Menschen der Naabwerkstätte die Traditionals "Amazing Grace" und "Maria durch ein Dornwald ging" unter der Leitung von Agnes Meier interpretierten. Begeisterter Applaus war der berechtigte Lohn.
Doch auch das Gymnasium kann auf ein reiches Musikleben verweisen. All ihr Können, ihre Gefühle und Möglichkeiten legten die Chöre und Instrumentalgruppen in ihre Vorstellungen, ob das kleine Streichorchester mit barocken Werken, einer Vivace und einer Suite, oder der Unterstufenchor, der lebendig und heiter "Carol of children" und "Mary's boy child" vortrug. Über eine Stunde lang wechselten sich Werke wie das "Lied ohne Worte" von Felix Mendelssohn mit geistlichen Spirituals und neuzeitlichen Kompositionen wie "The Infant Jesus" oder "A shining Star" von Knut Nystedt ab und schufen ein für jeden musikalischen Geschmack geeignetes, reichhaltiges Konzert, das ebenso facettenreich war, wie die Ausstattung der Kreuzbergkirche. Höhepunkt war das mit den Zuhörern und allen Musikern gemeinsam gesungene Schlusslied "Mach hoch die Tür". Die Herzen der Zuhörer hatten die Gymnasiasten in jedem Fall ganz weit geöffnet.


Mit "Bright Eyes" in die Ferien

02.08.2015 Reinhold Tietz (NT)

Sommerkonzert am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium - Viel Freude auf der Bühne

SCHWANDORF.Ein Sommerkonzert in der Aula des Carl-Friedrich-Gauß- Gymnasiums zeigte noch einmal, dass es um die musikalische Ausbildung gut bestellt ist. Grund genug, nach dem Konzert auch gleich noch ein Sommerfest zu feiern.
Oberstudiendirektor Fritz Pawlick freute sich über die vielen Gäste in der Aula, überließ die Bühne aber schnell dem Unterstufenchor. Der stürmte regelrecht die Bühne der Aula und sang zwei afrikanische Volkslieder. Stefanie Jehl gab am Klavier die Begleitakkorde, Raphaela Lutz dirigierte aufmerksam und exakt die begeisterten Stimmen. Als drittes Lied erklang "Mamma mia" von Abba in dem gleichen, enthusiastischen Tonfall wie die vorangegangenen Lieder. Der Spaß am Singen war bei den Jüngsten deutlich zu spüren.
Das Streichorchester der Schule setzte das Programm fort. Vom Klavier aus leitete Stefanie Jehl "Let it go" von Lopez. Die Celli stimmten eine große Melodie an, die ersten Geigen übernahmen diese Tonfolgen, bis alles schließlich in einem großen Finale aller endete. Der Lehrerchor wünschte mit tonreinen Gesang "Have a nice day", was in einem gemeinsamen "oh yeah" gipfelte. Der Chor der Ehemaligen schloss sich mit der intensiv gesungenen Vision von "Heal the world" an. Heinz Baranek dirigierte und Stefan Schindler begleitete auf dem Klavier.
Der "Combo" gehörte als nächstes die Bühne: Die Bläser Johannes Klatt (Trompete, Q 11), Christopher Larisch (Altsaxophon, 10c), Bastian Wagner (Tenorsaxofon) und Tobias Breu (Tenorhorn, 10d) wurden unterstützt von Marina Prechtl und Philipp Fuhrmann (Q 11, Percussion), ferner Jan Schießl am E-Bass und Johannes Peine (Q 11) am Klavier. Stefanie Jehl hielt am Pult alles gekonnt zusammen. Die "Combo" nahm's diesmal lateinamerikanisch und spielte "Brazil" von A. Barroso und "Tequila" von C. Rio in der beswingten und doch rhythmisch klaren Form, die beiden Stücken zukommt, was die Leiterin Stefanie Jehl den Zuhörern gekonnt nahebrachte.
Und wieder ein Gesangsensemble: Diesmal der "Mittel - und Oberstufenchor" mit einem Evergreen, der mitreißend dargebracht wurde. Stefanie Jehl spielte Klavier zu "Lollipop" von Ross/Dixon, Raphaela Lutz dirigierte. Die "Concert Band" schließlich glänzte in großer Besetzung und brachte drei Welterfolge im Big-Band-Sound: Zuerst erklang "Flashdance" von G. Moroder, dann "Over the rainbow" von H. Arlen und schließlich "Hey Jude" von John Lennon/Paul McCartney mit vollem Sound. Am Klaviers saßen Johannes Peine und Bastian Wagner, es dirigierte Stefanie Jehl.
Zum feierlichen Abschluss waren alle dabei, die Concert Band, die Streicher und Bläser sowie alle Chöre: Es ertönte "Bright Eyes" von Mike Batt - bekannt geworden in der Version von Art Garfunkel - in voluminöser Klangfülle und großen Engagement aller Beteiligten. Auch dieses Stück leitete Stefanie Jehl sehr achtsam und überzeugend.
Fritz Pawlick bedankte sich zum Schluss für die Leistung aller Mitwirkenden und überreichte Preise an Mitwirkende bei Wettbewerben im abgelaufenen Schuljahr. Dann ging's in den Innenhof zum Sommerfest.


Abend der zeitgenössischen Musik

24.04.2015 Christina Röttenbacher (MZ)

Beim Kammermusik-Konzert bewiesen die Schüler des Schwandorfer Gauß-Gymnasiums ihr Können und ihr Talent.

SCHWANDORF.Schülerkonzerte haben immer ihren ganz besonderen Reiz. Nicht dass das Publikum konzertante Spitzenleistungen erwartet. Zum großen Teil stellen die Eltern, Oma und Opa oder die Geschwister die Zuhörerschaft, aber auch viele Musikfreunde finden sich immer wieder in den Schulaulen ein, um einen musikalisch anspruchsvollen Abend zu verbringen.
Nicht anders ist es bei den Konzerten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (CFG). Beliebt und von ausgezeichnetem Niveau sind die kammermusikalischen Abende, von denen das Gymnasium in der Kreuzbergstraße wieder einen veranstaltet hatte. Schulleiter Fritz Pawlik freute sich über den großen Publikumszuspruch trotz Champions-League und schönem Wetter und nutzte die Gelegenheit, die neue Musikfachkraft des CFG, Studienrätin Raphaela Lutz vorzustellen. „Sie wird ihre eigene, ganz neue musikalische Handschrift einbringen, neue musikalische Konzepte und Werkauswahlen treffen“, versprach Pawlik für den Konzertabend.
Der Schwerpunkt des Abends lag auf zeitgenössischer Musik bis hin zum Advantgardismus. Das Programm reichte im klassischen Konzertteil von Johann Sebastian Bach bis zum Erfinder der Nocturnes, John Field, von Friedrich August Kummer bis Jean Xavier Lefèvre, um diese in einen aufschlussreichen Spannungsbogen mit zeitgenössischen Komponisten zu stellen. Selbst Rock- und Popmusik wie „Love me tender“ und „Lollipop“ oder „Love may be“ bekamen einen kammermusikalischen Mantel. Das Publikum bedachte jeden Vortrag mit viel Applaus“.
Schulkonzerte sind so gesehen keine „Leistungsschau“, sondern die Belohnung dafür, dass die Familien viel für die musikalische Ausbildung ihrer Kinder opfern. Und die Konzerte belegen immer wieder, dass an den Schulen großartige Talente heranwachsen wie Christoph Gruber aus der 5d. Hochtalentiert sang und spielte er zur Gitarre den Song „I see fire“. Oder Christopher Larisch, der an der Violine überzeugend den berühmten „Czardasz“ von Vittorio Monti vortrug. Bastian Wagner überzeugte am begleitenden Klavier ebenso wie die junge Violocello-Interpretin Hannah von Glasow, die am Schluss des Konzertes als Überraschung ihre ganz eigene Perfomance von Mark Summers „Julie-O“ einbrachte. „Ich habe zu Hause mit dem Stück experimentiert und dachte mir dann, warum soll ich nicht die erste Stimme singen und die zweite Stimme auf dem Instrument spielen“, sagte sie im Gespräch mit der MZ.
Das Ergebnis dieses Experimentes war absolut hörenswert und gab dem Stück einen ganz eigenen Charakter. Das Konzert bewies erneut, dass der Anspruch des CFG auf „musikalisch-ästhetische Bildung“, wie es der Schulleiter ausdrückte, erfüllt wird.


Musikalische Bildung wird am CFG groß geschrieben. Der kammermusikalische Abend erbrachte dafür erneut einen Beweis. Foto: Röttenbacher
Musikalische Bildung wird am CFG groß geschrieben. Der kammermusikalische Abend erbrachte dafür erneut einen Beweis. Foto: Röttenbacher


Kammermusik mit hohem Anspruch

25.04.2015 Reinhold Tietz (Neuer Tag)

Schüler und Lehrer des Gymnasiums zeigen Können

Es muss nicht immer das große Orchester sein: Bei einem Kammermusikabend in der Aula der Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zeigten Schüler und Lehrer am Mittwoch den Reiz "kleiner" Besetzungen. Mit einem zündenden "Rondo" von X. Lefèvre eröffnete Amelie Sailer (Q12) auf ihrer Klarinette, sehr zum Gefallen der Zuhörer. Bastian Wagner (Q12) begleitete einfühlsam am Klavier nicht nur hier, sondern auch fünf weitere Stücke des Abends.
Zwei Evergreens folgten. Zuerst klatschende Hände, dann vier Saxofone im gemeinsamen Klang, gespielt von Jasmin Elsinger (9b), Desirée Pronath (Q12), Bastian Wagner (Q12) und als Gast Cornelia Gaschler, eine ehemalige Schülerin. Feinfühlig und doch klangvoll interpretierten sie "Lollipop" und "Love me tender". Erst in der 5. Klasse ist Christoph Gruber, der das Lied "I see fire" von E. Shereran sang und sich selbst dabei auf der Gitarre begleitete. Dass er dafür einen Sonderbeifall einheimste, war mehr als gerecht.
Den ersten Satz aus dem Doppelkonzert d-moll für zwei Violinen BWV 1043 von Johann Sebastian Bach trugen Luisa Hochmuth (10a) und Leoni Fritsch (8d) sehr achtbar vor, Bastian Wagner begleitete. Beim "Nocturne" B-Dur für Klavier von J. Field verstand es Florian Ströbl (Q12), die Abendstimmung des Werks anschaulich an die Zuhörer weiterzureichen. Von F. A. Kummer folgte das "Allegro scherzando" aus dem Duo für zwei Violoncelli op 22. In ausgewogenem Zusammenspiel gestalteten Hannah von Glasow (10d) und Julia Wagner (8d) den tänzerischen Satz. Der Chor der Lehrer interpretierte, begleitet von einem Streicherensemble und Bastian Wagner am Klavier, unter Leitung von Musiklehrerin Stefanie Jehl "Love may be" von P. Hammersteen in ruhiger getragener Weise.
Flötistin Amanda Scharl (10c) spielte das "Adagio" aus der Sonate e-moll BWV 1034 von Johann Sebastian Bach in getragenem Tempo und großem Ton. Dem "Czardas" von Vittorio Monti nahm sich der Geiger Christopher Larisch (Q12) virtuos an. Der Zigeunertanz ist voll von geigerischen Finessen im schnellen Teil. Es gehört Mut dazu, diese Musik in einem Schulkonzert aufzuführen. Bastian Wagner gab am Klavier die harmonischen Impulse. Das Zuhören geriet ins Mitwippen.
Zwei Musikbeiträge lieferte der Kammerchor der Q11 und Q12. Ein getragener Hymnus war das "Latvian lullaby" von J. Lusens, einen vielseitigen Gesang stellte "Africa" von D. Paid und J. Porcaro vor. Hier begleitete Florian Ströbl. Raphaela Lutz leitete umsichtig und exakt. Bastian Wagner widmete sich dann "Love letter" von M. van Rohden in klangreicher Wiedergabe der langsamen und schnellen Passagen. Eine Cellistin allein trug das Finale des Abends vor: Hannah von Glasow ließ nach einer Pizzicato-Einleitung "Julie - O" von M. Summer mit vollem Saitenklang ertönen. Noch einmal Pizzicato - also gezupfte Saiten - jetzt mit Klopfen auf den Cellokorpus angereichert. Den Schluss bildete eine feurige, gestrichene Passage. Als Zugabe spielte und sang sie koloraturreich eine Melodie von J. S. Bach. Damit ging ein schöner Musikabend zu Ende, der zeigte, wie engagiert sich das Schwandorfer Gymnasium mit Musik beschäftigt.


Der Kammerchor der Q11 und Q12 des Gauß-Gymnasiums unter Leitung von Raphaela Lutz sang unter anderem das
Der Kammerchor der Q11 und Q12 des Gauß-Gymnasiums unter Leitung von Raphaela Lutz sang unter anderem das "Latvian lullaby". Bild: Tietz


Fünf Big Bands zeigten ihr Können

23.03.2015 Peter Steger (MZ)

Musiker aller Gymnasien im Landkreis Schwandorf teilen sich in der Oberpfalzhalle die Bühne für ein atemberaubendes Programm

SCHWANDORF.Es war ein Novum in der Geschichte der Gymnasien im Landkreis Schwandorf. Noch nie haben alle Big Bands der fünf Schulen gemeinsam einen Konzertabend gestaltet. Anlässlich des 30-jähirgen Bestehens ihres Vereins haben die Mitglieder des Lions Club Schwandorf ein Benefizkonzert mit den Big Bands veranstaltet.
Lions-Präsident Helmut Hey erklärte, die Spendeneinnahmen des Abends kämen allen fünf Big Bands zu Gute. Man wolle damit die großartige Leistung der jungen Musiker und ihrer Leiter würdigen. Der stellvertretende Landrat Jakob Scharf überbrachte die Grüße von Landrat Thomas Ebeling und überreichte Hey eine Spende des Landkreises. Oberbürgermeister Andreas Feller hieß Musiker, Lehrer und Gäste in der Schwandorfer Oberpfalzhalle willkommen. Durch das Programm führte anschließend Dr. Reinhard Proske.
Der Abend startete mit der Concert Big Band des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums Burglengenfeld. Unter Leitung von Musiklehrer Johann Lang zeigten die jungen Musiker ihr Können mit Songs wie „Sound of Silence“ oder dem Latino-Klassiker „Wave“. Anschließend gehörte den Gymnasiasten des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums Schwandorf die Bühne mit ihrer Lehrerin Stefanie Jehl. Neben Songs wie Elton Johns „The Lion King“ begeisterte das Publikum vor allem der Sologesang von Marina Binner zum Song „Colors of the wind“ aus dem Disneyfilm „Pocahontas“.
Die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach spielten unter anderem den Big-Band-Klassiker „Sir Duke“ von Stevie Wonder. Dirigiert wurden sie von Daniela Schmidhuber. Die zweite Hälfte des Abends begann mit der Big Band des Johann-Andreas-Schmeller Gymnasiums Nabburg. Highlight ihres Auftritts unter Leitung von Johannes Windisch war ihre Interpretation des Filmsongs „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film. Die Gruppe des Regental-Gymnasiums Nittenau mit ihrer Leiterin Barbara Vielberth-Baer wagte sich unter anderem an den Western-Klassiker „The magnificent seven“ von Elmer Bernstein.
Höhepunkt des Konzertabends bildete der gemeinsame Auftritt aller fünf Big Bands am Ende der Veranstaltung. Die Nachwuchsmusiker spielten gemeinsam die bekannten Songs „Over the rainbow“ und „Flash Dance“.


Die Big-Band des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums. Foto: Steger
Die Big-Band des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums. Foto: Steger


Mächtige Bläserklänge

14.02.2015 Reinhold Tietz (NT)

Sie haben die Musik im Blut. Auch beim gemeinsamen Konzert in der Kreisstadt lieferten die Big-Band der Gymnasien eine grandiose Vorstellung ab. Mit einem fulminanten Finale.

SCHWANDORF. Sehr gut gefüllt mit interessiertem Publikum war die Aula des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums, als zum dritten Mal das "Big- Band-Meeting" der Bläsergruppen der Gymnasien aus Oberviechtach und Schwandorf stattfand.
Die Big- Band des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach eröffnete die musikalischen Darbietungen. Rhythmisch wiegend erklang zuerst der "Sweet Carolina Charleston" im Zusammenklang von Saxofonen, Trompeten und Posaunen auf der Taktbasis von Klavier, E-Bass und Schlagzeug. Es folgte "Chattanooga Choo Choo", wobei die Saxofone einen besonders bedeutsamen Part übernahmen, während das Klavier die taktsichernde Unterstützung lieferte. Auch die folgenden Stücke wurden von den jungen Musikern in dem speziellen Jazz-Sound absolviert, der bei Zuhörern gute Stimmung verbreitete. Ohne Fehl und Tadel erklangen "Spinning Wheel", sowie "Sir Duke", das Melodien von Duke Ellington nachempfunden ist.
Zum kleinen Höhepunkt entwickelte sich "Take Five", dessen 5/4. Takt eine besondere Wirkung auf den Hörer ausübt. Nach der intensiven Gestaltung von "Sweet Home Chicago" folgte ein weiterer kleiner Höhepunkt, nämlich "Hawaii Five-O". Die Titelmusik zur Fernsehserie erklang im Tuttispiel wie in den Soloeinlagen schmissig und riss mit. Mit "Gonna Fly Now" ging dieser Programmteil zu Ende. Die Schüler der Oberstufe des Ortenburg-Gymnasiums musizierten engagiert unter der aufmerksamen Leitung von Studienrätin Daniela Schmidhuber. Nach der Pause betrat die Big-Band des Schwandorfer Gymnasiums die Bühne und spielte als erstes "El Tigre" in bestechender Übereinstimmung von Melodieführung und teilweise sogar synkopierter Begleitung. Oberstudienrätin Stefanie Jehl dirigierte exakt diese und alle weiteren Programm-Nummern. Während die Oberviechtacher verschiedene Bandmitglieder für die Anmoderation der jeweiligen Musiknummer bestellt hatten, gab es bei den Schwandorfern zwei "hauptamtliche" Moderatorinnen, nämlich Daniela Gantschir und Amelie Sailer, die einfallsreich die jeweiligen Titel vorstellten.
Auch im zweiten Teil des "Meetings" gab es Höhepunkte, so "Everlasting Love", mit sensibler Stimme von Marina Binner vorgestellt, oder "Mission Impossible", dessen mitreißend rasch wechselndes Klanggefüge die Hörer sofort in den Bann der Musik zog. Ein optimistischer Song folgte: "Viva la Vida" zeigte in schwungvollen Klängen, wie man das Leben bestens lebt. Und nochmals ertönte die schöne Stimme von Marina Binner. In "You are the Sunshine of my Life" gestaltete sie eine große Melodie sehnsuchtsvoll wie auch bestimmt. Schließlich ein weiteres Erfolgsstück: Abwechselnd ertönten eine geschmeidige Melodie und vorwärts drängende Akkordfolgen in "The Lion King". Mit "Party Rock Anthem" schloss das offizielle Programm der Schwandorfer Big Band mit fetzigem voluminösen Sound.
Und dann kam noch eine großartige Zugabe. Beide Big-Bands spielten zusammen "T.W.A." und verabschiedeten sich nach dem Riesenbeifall, indem sie das Stück wiederholten. Damit ging ein gelungener musikalischer Abend, der sowohl große Talente wie auch gute Lehrkräfte nachwies, in bester Stimmung zu Ende.


Die Besucher erlebten in Schwandorf ein großartiges Konzert. Foto: Tietz
Die Besucher erlebten in Schwandorf ein großartiges Konzert. Foto: Tietz


Schüler haben Musik im Blut

12.02.2015 glg (MZ)

Mal fetzig, mal gefühlvoll – die Musiker des CFG-Gymnasiums Schwandorf und des OGO zeigten ihr Talent beim Big Band Meeting.

OBERVIECHTACH. Der gewaltige Sound von zwei Big Bands erfüllte am Mittwoch die Sporthalle des Ortenburg-Gymnasiums, wo sich die hauseigene Band mit dem Ensemble des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf zu einem Big Band Meeting zusammentat. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Günter Jehl hatten die Gäste aus Schwandorf den Vortritt. Eine Spitzennummer nach der anderen schmetterten die jungen Musiker unter der Leitung von Stefanie Jehl in den Saal.
Ob die Agentennummer „Mission Impossible“, der populäre Coldplay-Song „Viva la vida“ oder der Partyhit von 2011, „Party Rock Anthem“ – sie alle boten die Möglichkeit zu einer schmissigen musikalischen Umsetzung und zu variantenreichen Soloparts. Bei „You are the Sunshine of my Love“ und „The Lion King“ wurden wiederum ruhigere und gefühlvollere Töne angeschlagen.
Nach der Pause trumpfte die Big Band des OGO unter Leitung von Daniela Schmidhuber auf. Mit „Chattanooga Choo Choo“ machte der Originalzug von Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ Station in der OGO-Sporthalle, bevor man mit „Spinning Wheel“ in die 1960er-Jahre zurückkehrte. Auf „Sir Duke“ als Hommage an die Jazzgröße Duke Ellington folgten das anspruchsvolle Stück „Take Five“ im Fünfvierteltakt und die Chicago-Hymne „Sweet home Chicago“.
Der Sprung in den exotischen Teil der USA erfolgte mit der Verbrecherjagd von „Hawaii Five-O“. In den 1980er-Jahren war die Filmmusik zu dieser amerikansichen Krimi-Serie über den ganzen Globus bekannt geworden. Nicht minder populär und mitreißend war die Musik zu den Boxerfilmen „Rocky“ unter dem Titel „Gonna fly now“. Diese Filmsongs waren für manche Besucher, unter denen sich auch Oberviechtacher Flüchtlinge aus Syrien befanden, der Höhepunkt der Abends.
Sowohl beim Schwandorfer Ensemble als auch bei der OGO-Band führten die Schüler mit kurzweiligen und pointierten Infos durch das Programm, so dass das Publikum immer auf die jeweilige Nummer eingestimmt wurde. Klanggewaltig wurde es beim Finale, als sich beide Bands gemeinsam mit Michael Sweeneys „T.W.A.“ verabschiedeten. Blumen gab es zum Schluss sowohl für die Interpreten als auch für beiden Bandleader.


Die jungen Musikerinnen der CFG-Band gaben alles. Foto: ra
Die jungen Musikerinnen der CFG-Band gaben alles. Foto: ra


Ein Glaubensbekenntnis in Dur und moll

15.12.2014 Christina Röttenbacher (MZ)

Beim Weihnachtskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf musizierten die Schüler auf sehr hohem Niveau.

SCHWANDORF. Alle Jahre wieder trägt das Weihnachtskonzert des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium mit seinem Weihnachtskonzert in der Kreuzbergkirche zur Besinnung auf das Weihnachtsfest bei. Nicht allein das Musizieren um des Musizierens willen vor vielen Zuhörern motiviert die jungen Musiker. Ihre beeindruckenden Darbietungen gründen auf Spielfreude und dem Wissen, das Publikum mit ihren musikalischen Leistungen auch ein Stück auf dem weihnachtlichen Weg begleiten zu dürfen.
Wie auch beim diesjährigen Weihnachtskonzert deutlich zu spüren war, sind die jungen Menschen mit Herz und Seele und viel Begeisterung angetreten, um eine musikalische Brücke zu schlagen zwischen Alltagshektik und feierlich-friedlicher Besinnung.
Diese Stimmung stellte sich gleich zu Beginn des Konzertes im fast bis auf den letzten Platz besetzten Gotteshaus ein. „O Heiland, reiß die Himmel auf“ jubelte das Blechbläserensemble, um mit dem bekannten Traditional auf das Konzert einzustimmen. Frisch, fröhlich, ganz im Sinne kindlicher Vorfreude folgte dem feierlichen Intro der Unterstufenchor. Musikstück auf Musikstück folgten, von den Chören bis zu herausragenden Solisten, von Traditionals bis Bach und Mozart, zeitgenössischen Komponisten, von Streichorchester bis Kammerchor.
Im Gesamtwirken verschmolzen die Kompositionen aber zu pastoraler Anmut, zu einem musizierten Glaubensbekenntnis auf einem musikalischen Niveau, das man so jungen Menschen kaum zutrauen mag. Die spätromantische Marienvertonung, das „Ave Maria“ von Camille Saint-Saens, gesungen von den Sopranistinnen Laura und Michele De Pellegrin und an der Orgel von Bastian Wagner begleitet, schwebte klar, rein und elegant wie Engelsgesang von der Kirchenempore. Welch musikalische Talente im CFG-Gymnasium stecken, stellte Bastian Wagner an der Orgel mit dem Präludium und der Fuge in C, BWV 545 von Johann Sebastian Bach nachdrücklich unter Beweis. Die Bachfuge zählt zwar zu den „Standardwerken“, die jeder Musikschüler früher oder später zu bearbeiten hat. Was der junge Organist aber der Orgel entlockte, war weit mehr als „Standard“. Er führte mit präziser Geschmeidigkeit und musikalischer Reife durch das Werk, was ihm mit begeistertem Applaus belohnt wurde.
Holzbläsertrio, Violinenduett und Saxophonquartett, Violoncello Solo mit Musik von Vivaldi-Sonaten bis „Winter Wonderland“.


 Die jungen Musikerinnen zeigten beim Weihnachtskonzert ihr ganzes K&oumlnnen. Foto: R&oumlttenbacher
Die jungen Musikerinnen zeigten beim Weihnachtskonzert ihr ganzes Können. Foto: Röttenbacher


Wirklich starke Vorstellung

16.12.2014 Reinhold Tietz (NT)

Schwandorf. Vielseitigkeit, gepaart mit Einfühlungsvermögen und sicherer Vortragsweise: Das Weihnachtskonzert der Schüler ließ keine Wünsche offen. Ein Beweis für das große Potenzial der musikalischen Ausbildung.

Die Kreuzbergkirche war voll mit erwartungsvollem Publikum, als das Blechbläserensemble des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums das Programm des Weihnachtskonzerts eröffnete. Mit sonoren Klängen ertönte "O Heiland reiß die Himmel auf" und stimmte auf Anlass und Niveau der Veranstaltung ein.
Und dann marschierten die Jüngsten nach vorne: Der Unterstufenchor (Mitglieder der Jahrgänge 5 bis 7) sang "Jingle Bells" und "Engel haben Himmelslieder" mit hellen Stimmen, aus denen ihre Freude an ihrem Tun herauszuhören war. Hier wie in fast allen anderen Vortragsstücken begleitete Bastian Wagner (Q12) gekonnt am Klavier.
Ein Flötenquartett, bestehend aus Franziska Hiltl (5a), Simone Stöckl (9b), Katrin Hammer (10d), Amanda Scharl (10c), setzte das Programm fort mit dem melodiereichen Largosatz aus einer Sonate von Johann Adolf Hasse. Die nächsten Klänge ertönten von der Orgelempore. Das "Ave Maria" von Camille Saint- Saens sangen die beiden Schwestern Laura und Michaela De Pellegrin (Q11, Q12) mit vollen runden Sopranstimmen.
Bastian Wagner bewies sein musikalisches Können hierbei an der Orgel. Das nächste Stück gestaltete er allein auf diesem Instrument, als er "Präludium und Fuge C - Dur" BWV 545 von Johann Sebastian Bach vortrug und damit bewies, dass er nicht nur ein vorzüglicher Klavierspieler ist. Das Holbläsertrio mit Desirée Pronath (Q12) Oboe, Franziska Kolloch (Q11) Klarinette und Julia Graf (8b) Fagott gestaltete exakt die "Introduktion aus der Weihnachtssuite" von E. Zámecnik. Sechs Frauen und vier Männer bilden den Lehrerchor, der mit feiner Stimmgebung "I've got peace like a river" von H. O. Millsby sang. Christopher Larisch und Elisa Leitner (beide Q12) interpretierten das "Rondo" aus einem der sechs Duos für zwei Violinen op 24 von Ignaz Pleyel.
Und weiter ging es mit Streichermusik. Das gesamte Schulorchester intonierte "A Holst Christmas" von Gustav Holst mit großer Klangentfaltung, das Streichorchester setzte fort mit dem traditionellen Stück "African bell carol", einer mitreißend rhythmisch geprägten Musik mit grandioser Unterstützung durch Mariana Prehle an den Congas. Oberstudienrätin Stefanie Jehl dirigierte präzise. Es folgten zwei Stücke von J. Feliciano. Zuerst spielten Lena Hammer (9d) und Leonard Larisch (10c) auf zwei Saxofonen "Winter Wonderland", dann interpretierte Leonard Larisch allein "The greatest love of all" mit vollen, fein abgestimmten Tönen. Und wieder Gesang: Thomas Rupprecht, Christoph Deml, Bastian Wagner (alle Q12) und Fabian Müller (Q11) widmeten sich dem Vokalquartett "Die heilige Nacht" von Michael Haydn. Oberstudienrat Heinz Baranek gestaltete die Klavierstimme. Und erneut Klänge von der Empore: Johanna Horsch (Q11) nahm sich innig dem " Agnus Die" aus der "Krönungsmesse C-Dur" KV 317 von Wolfgang Amadeus Mozart an. Den Orgelpart spielte Bastian Wagner.
Dann erneut ein Duo. Julia Wagner (8c) und Hanna von Glasow (10d) spielten das "Andantino" aus dem Duo op 22 für 2 Violoncelli von Franz Anton Kummer mit großem aufeinander abgestimmtem Ton. Von Peter Cornelius folgte das mit voller Baritonstimme vorzutragende "Christkind", das Thomas Rupprecht und Bastian Wagner passend wiedergaben.
Der Kammerchor der Schule unter Leitung von Heinz Baranek setzte mit dem Hymnus "Ave maris stella" von Edvard Grieg fort, der Chor der Ehemaligen schloss sich an mit "All bells in paradise" von John Rutter und "O holy night" von A. Adam. Schön klingende Ensembles mit exakter Tongestaltung, die Stefan Schindler am Klavier unterstützte. Und nochmals die beiden Cellistinnen, diesmal mit einer viersätzigen Sonate RV 47 von Antonio Vivaldi, die sie sowohl in den langsamen wie den schnellen Sätzen tadellos gestalteten. Noch einmal erklang die Orgel und Alexandra Saur (Q12) sang von der Empore herab das "Panis Angelicus" von Cesar Franck mit feiner Sopranstimme.
Vor den Abschluss-Stücken ergriff Oberstudiendirektor Fritz Pawlick das Wort und bedankte sich bei Musiklehrer Heinz Baranek, der seine aktive Tätigkeit in Bälde beendet, für sein Engagement. Stefanie Jehl dirigierte zu Ehren von Heinz Baranek einen Chorsatz, den die Ehemaligen und der Lehrerchor sangen. Donnernder Beifall des Publikums stimmte zu.
Der Mittel- und Oberstufenchor gestaltete zwei Gesänge, dann betraten alle Mitwirkenden des Abends den Altarraum und trugen "Transeamus" von Josef Schnabel eindringlich vor, am Klavier von Stefan Schindler unterstützt. Heinz Baranek leitete in bewährter Manier. Wieder einmal hat das Carl-Friedrich- Gauß-Gymnasium sein Potenzial in musikalischer Ausbildung eindrucksvoll zu Gehör gebracht.


Stimmungen des Frühlings interpretiert

08.04.2014 (MZ)

Die Schüler des CFG-Gymnasiums überzeugten mit ihrem Können und einem breit angelegten Repertoire aus allen Stilrichtungen ihr Publikum.

SCHWANDORF. Die Begeisterung des Publikums nach dem "Frühjahrskonzert" des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums (CFG) sprach Bände, denn so wie die schönste Jahreszeit, der Frühling, hätte auch das bereits legendäre "Schülerkonzert" nie zu Ende gehen dürfen. Und doch, irgendjemand hat an der Uhr gedreht und ein wie immer großartiges Konzert viel zu schnell zu Ende gehen lassen.
Welch besseren Lohn könnte es für die jungen Musiker geben, als der Applaus, Pfiffe der Begeisterung und das Johlen des Publikums. Unter der Gesamtleitung von Oberstudienrat Heinz Baranek und Oberstudienrätin Stefanie Jehl hatten die Schüler erneut alle Stimmungen des Frühlings in wunderbaren Interpretation musikalisch eingefangen. Mischte sich in den ersten Konzertteil noch die Klassik mit Johann Sebastian Bachs Sonate in g-Moll und Antonio Vivaldis Concerto III, L'Estro Armonico, war der zweite Teil ganz dem der Pop-Musik, des Musicals und der Filmmusik gewidmet. Es ist gerade der musikalische Rundum-Schlag, der den ausgesprochen hohen musikalischen Ausbildungsgrad am CFG-Gymnasium widerspiegelt und das Publikum jedes Mal aufs Neue so für die Konzerte der Schüler einnimmt.
Das war auch beim diesjährigen Frühlingskonzert nicht anders. Jede Stilrichtung wurde bedient, ob durch das Streichorchester mit "River flows in you" oder durch die herausragende Chormusik und die Instrumentalensembles. Es lässt sich kaum genau definieren, welcher Musikrichtung man als Zuhörer den Vorrang geben soll. Der Unterstufenchor ist genauso begeisternd wie die Solisten der Kammermusik oder die Concertband mit ihrem mitreißenden ABBA-Medley durch den Chor der ehemaligen Schüler. "Lassen Sie sich bezaubern", hatte der Leiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Fritz Pawlik, in seiner Begrüßung die Zuhörer aufgefordert. "Hören Sie auf Ihren Herzschlag und lassen sie sich gefangen nehmen". Eine Bitte, der man sich angesichts des Repertoires nicht entziehen konnte. Es ist nicht allein das hohe handwerkliche musikalische Können, das so beeindruckt. Die Schüler treten erfrischend unkompliziert, aber auch selbstbewusst und mit großer Musizierfreude auf, die selbst den klassischen Stücken eine mitreißende Lockerheit vermittelten. Immer wieder treten besondere Talente ins Rampenlicht, wie das Instrumentalensemble oder die Solisten des Kammerorchesters. Charmant und mit vielen Informationen führten Michela Pellegrin und Amelie Sailer durch das bunte, musikalische Programm, "durch eine Auswahl der gehobenen Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts und Melodien am laufenden Band".
Im Publikum war auch der international renommierte Pianist Stefan Mickisch auszumachen. Er hatte am CFG sein Abitur abgelegt und kennt die hohe Qualität der musikalischen Ausbildung am Gymnasium sehr gut. Im Gespräch mit der MZ brachte er seine Sorge zu Ausdruck, dass die musikalische Ausbildung angesichts des Lerndrucks durch das G8 an Stellenwert verlieren könnte. "Ich bin zum Konzert gekommen, um meine Unterstützung bei der musikalischen Ausbildung an Schulen zu signalisieren. Musik ist ein Gefühlsbote für die Seele und es ist wichtig, dass die Musik - gerade an Schulen -gepflegt wird". Dabei käme es nicht in erster Linie auf überragendes, spieltechnisches Niveau an, sondern auf die pädagogischen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekte des Musizierens. "Mathematik und Naturwissenschaften sollten nicht überbewertet werden. Die Kinder brauchen Freiräume für die Seele. Die schafft ihnen die Musik."
Mit frischem Elan, viel Spielfreude und -witz führte der zweite Teil des Programms von Bon Jovi bis Cats und zum Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu" und Grease, dem Musical, das den musikalischen Schluss-, aber auch Höhepunkt des Abends, setzte.

Fagott-Solist Bastian Wagner beim Auftritt mit dem Instrumentalensemble.
Fagott-Solist Bastian Wagner beim Auftritt mit dem Instrumentalensemble Foto: hcr


Frühjahr kommt mit musikalischem Schwung

(NT Von Reinhold Tietz | 07.04.2014 | Netzcode: 4116374 )

Schüler legen bei Konzert am Carl- Friedrich- Gauß-Gymnasium Freude und Können an den Tag - Abwechslungsreiches Programm.

Musik aus dem Filmhit "Der König der Löwen" bildete den Einstieg in einen von unterschiedlichen Musikstilen und Darbietungsformen geprägten Abend beim Frühjahrskonzert am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium. Die Moderation pflegten Michaela De Pellegrin (10a) und Amelie Sailer (Q11).
Der Unterstufenchor unter Leitung von Heinz Baranek gab den Auftakt: Engagiert und fein im Ton wurde "Circle of life" und "Can you feel the love tonight" von Elton John gesungen . Bastian Wagner (Q11) begleitete gekonnt am Klavier. Von Johann Sebastian Bach erklang daraufhin der Allegro-Satz aus der Flötensonate g - moll BWV 1020. Flott musizierten Amanda Scharl (9c), Querflöte, Hannah von Glasow (9d), Violoncello, und Stefanie Jehl, Klavier, die rhythmisch geprägte Musik.

Beim Frühjahrskonzert des Gymnasiums Schwandorf brachte das Instrumentalensemble unter Leitung von Stephanie Jehl (links) "Moon River" zu Gehör.
Beim Frühjahrskonzert des Gymnasiums Schwandorf brachte das Instrumentalensemble unter Leitung von Stephanie Jehl (links) "Moon River" zu Gehör. Bild: Götz.


Der Kammerchor aus der Q11 und Q12 setzte fort und bot stimmungsvoll aus "Cats" den Hit "Memory". Auch hier unterstützte Bastian Wagner tadellos am Klavier, Heinz Baranek leitete. Und wieder Barock: Von Antonio Vivaldi erklang der Allegro-Satz des Violinkonzerts G-Dur op 3/3 aus der Sammlung "L'Estro Armonico". Christopher Larisch (Q11). Thomas Rupprecht (Q11), Laura Jäger (9a) spielten die Violinen, Hannah von Glasow fügte den Continuo-Part hinzu und Stefanie Jehl leitete vom Klavier aus. Man merkte allen Spielern an, dass sie mit den schnellen Läufen und der charaktervollen Melodie sehr gut umzugehen wussten.
Der Lehrerchor widmete sich in der Folge zwei Gesängen. Zuerst boten die Lehrerinnen mit Flöten-Unterstützung durch Cornelia Scheuchenpflug "Vois sur ton chemin" von Bruno Coulais innig dar, dann kamen Lehrer dazu, und es hieß "The lion sleeps tonight". Ein Instrumental- Ensemble interpretierte mit Fagottmelodie, Bläsern, Streichern, Gitarren und Klavier von Henry Mancini aus "Frühstück bei Tiffany" den Welthit "Moon River" schwungvoll.
Nach der Pause dirigierte sie das Streichorchester der Schule agil in der großflächigen Melodie, welche "River flows in you" von Yiruma prägt. Der Welthit "Conquest of Paradise" von Vangelis schloss sich an. Heinz Baranek leitete den Chor der Ehemaligen. Sie hatten sich einen Querschnitt aus "Mamma Mia" von ABBA ausgesucht, der sorgfältig abgestimmt erklang, bis hin zum abschließenden Ohrwurm "Waterloo".
Die Concert Band widmete sich zunächst mit mächtigem Sound "Feeling good" von Bricusse/Nevil. Mit tänzerischer Rhythmik zogen die langsame Einleitung und die schnelle Hauptmelodie vorüber. Marina Binner (Q11) sang "Colors of the wind" von Alan Menken mit ruhigem, engagiertem Klang. Schließlich kam noch "Livin" on a prayer". Auch hier zeigte die gesamte Concert Band ihr beeindruckendes Können. Schließlich beschloss der Mittel- und Oberstufenchor das Programm mit Highlights aus dem Musical "Grease". Die Sänger stellten die Melodien kraftvoll genau im Ton und in der Rhythmik dar. Stefan Schindler vermittelte das nötige klangliche Fundament, Heinz Baranek führte ohne Fehl und Tadel durch alle musikalischen Finessen.
Wieder hat das Gauß- Gymnasium bewiesen, dass der musikalische Nachwuchs in besten Händen ist, und dass darüberhinaus auch Ehemalige sowie Mitglieder des Lehrkörpers sich gerne für die Schule engagieren.


Swing und Rock bei OGO-Konzert

(NT 21.02.2014 | Netzcode: 4052357 | Text und Fotos: lg)

Drei Big Bands feiern Schuljubiläum - Hervorragende Soli und exzellenter Gesang

Oberviechtach. (lg) Ganz im Zeichen von Swing, Jazz und Rock stand die vierte Jubiläumsveranstaltung des Ortenburg-Gymnasiums, das während des gesamten Jahres die 50. Wiederkehr der Schulgründung mit unterschiedlichen Angeboten feiert. Zahlreiche Ehemalige waren am Mittwoch der Einladung zum Big-Band-Konzert gefolgt.

Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte in seiner Begrüßung den Musikern und ihren Helfern, die dieses herausragende Konzert ermöglicht hatten. Der Schulleiter würdigte zu Eingang auch den Wagemut der Schulgründer von 1964, als das Oberviechtacher Gymnasium "hart am Eisernen Vorhang" für damals 400 Schüler mit 40 Lehrkräften errichtet wurde.


Mit drei Bands

Die zahlreichen Besucher erlebten an diesem Abend nicht nur die OGO-Band unter Leitung von Daniela Schmidhuber, sondern auch die Big Band des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf unter der Leitung von Stefanie Jehl sowie des Goethe-Gymnasiums Regensburg unter Leitung von Daniel Reisinger. Beide Band-Leader brachten als ehemalige Musiklehrer des OGO ihre Verbindung mit ihrer alten Schule zum Ausdruck und heizten mit ihren Formationen gewaltig ein.

Daniel Reisinger (Goethe-Gymnasium Regensburg), Daniela Schmidhuber (Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Stefanie Jehl (Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf) und Oberstudiendirektor Günter Jehl (v.l.)
Daniel Reisinger (Goethe-Gymnasium Regensburg), Daniela Schmidhuber (Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Stefanie Jehl (Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf) und Oberstudiendirektor Günter Jehl (v.l.)

Das Repertoire der Auftakt-Band aus Regensburg reichte vom swingenden Gospel "The Preacher" über Gesangsstücke bis zum rockigen "Running Free", das nicht zuletzt der exzellente Schlagzeuger zum erstklassigen Beitrag der Big Band des Goethe-Gymnasiums machte. Nicht zu vergessen sind aber die Gesangsvorträge von Magdalena Simmel, die mit ihrer vollen Stimme Steve Wonders "Superstition" zu einem musikalischen Erlebnis werden ließ.

Die Schwandorfer CFG-Big-Band stieg mit dem Ohrwurm "Nobody's Perfect" ein und brachte dann eine jazzige Variante der Musical-Melodie "Feeling Good" sowie "The Best of Queen", bevor Marina Binner den Nummer-eins-Hit vieler Länder "From a Distance" exzellent interpretierte. Mit Bon Jovis Welthit "Livin' on a prayer" wurden die Gäste schwungvoll in die Pause entlassen.

Stefanie Jehl und die Big Band des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums Schwandorf
Stefanie Jehl und die Big Band des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums Schwandorf

Die OGO-Band trumpfte gleich zu Beginn mit dem von Johannes Rahm aus der Q 11 arrangierten "Green Hornet-Theme" aus "Kill Bill" auf, bei dem das mitreißende Trompeten-Solo des Arrangeurs die Zuhörer von den Stühlen riss. "YMCA", einer der erfolgreichsten Titel von "Village People" und der in die Welt des Karnevals führende Titel "Night Flight to Rio" schlugen ebenso ein wie das Schlussstück "Make me smile". Die Interpreten der Gastgeber-Band übernahmen auch die Aufgabe, als Moderatoren durch das gesamte Abendprogramm zu führen.

Als Dreingabe spielten alle drei Bands gemeinsam "Rock around the clock" klanggewaltig auf, bevor es Blumen für die Bandleader und vom Publikum gewaltigen Beifall gab.

'Rock around the clock' war das gemeinsame Schlussstück aller drei Formationen, die in der OGO-Sporthalle musikalisch einheizten.
"Rock around the clock" war das gemeinsame Schlussstück aller drei Formationen, die in der OGO-Sporthalle musikalisch einheizten. Foto: lg

Drei Bands gaben sich klanggewaltig

(MZ 23.02.2014 Text und Foto: glg)

Die Ensembles des Regensburger Goethe-Gymnasiums, des Schwandorfer CFG und des OGO spielten zum 50-jährigen Bestehen der Oberviechtacher Schule auf.

Oberviechtach. Ganz im Zeichen von Swing, Jazz und Rock stand die vierte Jubiläumsveranstaltung des Ortenburg-Gymnasiums, das während des gesamten Jahres die 50. Wiederkehr der Schulgründung mit unterschiedlichen Angeboten feiert. Zahlreiche Ehemalige waren am Mittwoch der Einladung zum Big-Band-Konzert gefolgt, wie Oberstudiendirektor Günter Jehl in seiner Begrüßung erfreut feststellte.

Er dankte den Musikern und ihren Helfern, die dieses herausragende Konzert ermöglicht hatten. Der Schulleiter würdigte zu Eingang auch den Wagemut der Schulgründer von 1964, als das Oberviechtacher Gymnasium "hart am Eisernen Vorhang" für damals 400 Schüler mit 40 Lehrkräften errichtet wurde.

Die zahlreichen Besucher erlebten an diesem Abend nicht nur die OGO-Band unter Leitung von Daniela Schmidhuber, sondern auch die Big Band des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf unter der Leitung von Stefanie Jehl sowie des Goethe-Gymnasiums Regensburg unter Leitung von Daniel Reisinger. Beide Band-Leader brachten als ehemalige Musiklehrer des OGO ihre Verbindung mit ihrer alten Schule zum Ausdruck und heizten mit ihren Formationen gewaltig ein.

Das Repertoire der Auftakt-Band aus Regensburg reichte vom swingenden Gospel "The Preacher" über Gesangsstücke bis zum rockigen "Running Free", das nicht zuletzt der exzellente Schlagzeuger zum erstklassigen Beitrag der Big Band des Goethe-Gymnasiums machte. Nicht zu vergessen sind aber die Gesangsvorträge von Magdalena Simmel, die mit ihrer vollen Stimme Steve Wonders "Superstition" zu einem musikalischen Erlebnis werden ließ.

Die Schwandorfer CFG-Big-Band stieg mit dem Ohrwurm "Nobody's Perfect" ein und brachte dann eine jazzige Variante der Musical-Melodie "Feeling Good" sowie "The Best of Queen", bevor Marina Binner den Nummer-eins-Hit vieler Länder "From a Distance" exzellent interpretierte. Mit Bon Jovis Welthit "Livin' on a prayer" wurden die Gäste schwungvoll in die Pause entlassen.

Die OGO-Band trumpfte gleich zu Beginn mit dem von Johannes Rahm aus der Q 11 arrangierten "Green Hornet-Theme" aus "Kill Bill" auf, bei dem das mitreißende Trompeten-Solo des Arrangeurs die Zuhörer von den Stühlen riss. "YMCA", einer der erfolgreichsten Titel von "Village People" und der in die Welt des Karnevals führende Titel "Night Flight to Rio" schlugen ebenso ein wie das Schlussstück "Make me smile". Die Interpreten der Gastgeber-Band übernahmen auch die Aufgabe, als Moderatoren durch das gesamte Abendprogramm zu führen.

Als Dreingabe spielten alle drei Bands gemeinsam "Rock around the clock" klanggewaltig auf, bevor es Blumen für die Bandleader und vom Publikum gewaltigen Beifall gab. (glg)

'Rock around the clock' war das gemeinsame Schlussstück aller drei Formationen, die in der OGO-Sporthalle musikalisch einheizten.
"Rock around the clock" war das gemeinsame Schlussstück aller drei Formationen, die in der OGO-Sporthalle musikalisch einheizten. Foto: glg

Begeisternder Bigband-Sound

NT 27.02.2014

Gruppen aus Oberviechtach und Schwandorf treten am Gymnasium gemeinsam auf

Schwandorf. (rid) Oberstudiendirektor Fritz Pawlick sparte nicht mit Lob für die beiden Schulorchester aus Oberviechtach und Schwandorf, die beim zweiten Big-Band-Meeting am Dienstag in der voll besetzten Schulaula auf der Bühne standen. Der Keyboarder und Sänger einer Rock-Band weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Fleiß und Ausdauer für solche Auftritte notwendig sind. "Die musikalische Erziehung ist ein wesentlicher Teil unseres Bildungsverständnisses", betonte der Leiter des Gauß-Gymnasiums in seiner Begrüßungsrede.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr am Oberviechtacher Gymnasium war diesmal Schwandorf an der Reihe. Die CFG-Bigband leitete Oberstudienrätin Stefanie Jehl, Ehefrau des Oberviechtacher Schulleiters Günther Jehl. "Sie ist ein Glücksfall für unsere Schule", versicherte Fritz Pawlick.

Die beiden Schülerinnen Daniela Gantschir und Amelie Sailer führten die Zuhörer durch das Programm, das die OGO-Big-Band Oberviechtach unter der Leitung von Studienrätin Daniela Schmidhuber mit dem Stück "Green Hornet Theme" eröffnete, für das der Schüler Johannes Rahm aus der Q 11 das Arrangement geschrieben hat.

Disco trifft Jazz

"YMCA" - wer kennt ihn nicht, den erfolgreichen Titel der Disco-Band "Village People" aus dem Jahre 1978? Er war 30 Wochen auf Platz eins der deutschen Charts. Die OGO-Big-Band hatte sich für das Arrangement von John Berry entschieden. Das Orchester nahm die Besucher anschließend mit auf eine musikalische Reise an den Zuckerhut und ließ sie beim "Latin Groove" eintauchen in den brasilianischen Karneval.

Ein Lächeln ließen sich die Gäste beim Stück "Make me smile" von James Pankow auf ihr Gesicht zaubern. Mit der Komposition "Swing-Medly-Russland" erinnerte das OGO-Orchester an die Wurzeln der Bigband-Musik. Tänzer und Sänger Fred Astaire hat den Jazz-Titel "Puttin'on the Ritz" aus dem Jahr 1929 einst weltberühmt gemacht. Bob Lowden hat ihn für Orchester aufbereitet.

Mit "Mercy, Mercy, Mercy", einer Jazz-Komposition aus dem Jahre 1968, verabschiedete sich das Orchester und schickte das Publikum in die Pause. Mit Klassikern aus Rock, Filmmusik und Jazz ging es im zweiten Teil weiter. Die Bigband des CFG-Gymnasiums startete mit dem Hit "Nobody's Perfect". Mit der Musicalmelodie "Feeling Good" und Lady-Gaga-Song "Pokerface" ging es in die nächsten Runden.

Bei der Filmmelodie "Colors oft he Wind" und dem Julie-Gold-Hit "From a Distance" konnte Sängerin Marina Binner ihr stimmliches Repertoire entfalten. Mit dem Rock'n-Roll-Klassiker "Rock around the Clock" verabschiedeten sich die beiden Orchester gemeinsam vom begeisterten Publikum.

Die OGO-Bigband Oberviechtach gastierte am Dienstag am Schwandorfer Gymnasium. Klassiker aus Rock, Filmmusik und Jazz waren beim zweiten Bigband-Meeting in der Aula zu hören.
Die OGO-Bigband Oberviechtach gastierte am Dienstag am Schwandorfer Gymnasium. Klassiker aus Rock, Filmmusik und Jazz waren beim zweiten Bigband-Meeting in der Aula zu hören.
Bild: rid

Ein "Big Band Meeting" der Extraklasse präsentiert

MZ 27.02.2014 Von Christina Röttenbacher

Beim gemeinsamen Konzert des Schwandorfer und Oberviechtacher Gymnasiums war die Aula bis auf den letzten Platz besetzt.

SCHWANDORF. Zwei Orchester, zwei Schulen, mehr als 50 Musiker: Das ergibt eine musikalische Rechenformel, die nur ein Ergebnis haben kann - ein "Big Band Meeting" der Extraklasse. Ermutigt vom Erfolg des ersten gemeinsamen Konzertes vor einem Jahr, hatten nun die Big Bands des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf (CFG) und des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach (OGO) erneut zu einem Meeting mit Jazz, Swing, Disco-Sound, Pop und karibischen Rhythmen in die Aula des CFG eingeladen.

Die Resonanz war überwältigend und die Aula bis auf den letzten Stehplatz besetzt. Der Leiter des CFG, Fritz Pawlick, versprach in seiner Begrüßung einen "exzellent ausgewählten Big Band Sound". Erarbeitet hatten die beiden Big-Band-Klassen ein Konzert, das vom Swing der 30er-Jahre bis zum Rock der 60er- und 70er-Jahre reichte. Dabei bewiesen die Musiker Ideenreichtum in der Umsetzung und den Variationen der Jazz- und Swingklassiker. Mit einem Schulkonzert hatte die Qualität des Meetings wenig zu tun. Fast professionell ließen die Schüler den Sound des Swing wieder aufleben.

Den ersten Teil bestritten die Musiker des OGO und eröffneten das Konzert unter der Leitung von Studienrätin Daniela Schmidhuber gleich mit einer Novität. Der Schüler Johannes Rahm von der Q11 des OGO hatte den Song "The green Hornet Theme" nach der Musik von Billy May in Erinnerung an den berühmten "Hummelflug" des Komponisten Rimski-Korsakow neu arrangiert und das Trompetensolo selbst gespielt.

Dann swingten und jazzten sich die Musiker von New York bis Rio und Russland, von Filmmusik bis Jazz-Rock, von den 20er-Jahren bis zum Grammy Award. Neben dem ausgezeichneten Swing- und Jazz-Feeling, das die Schüler inszenierten, war die Musiksprache der ausschließlich an Blechblasinstrumenten gespielten Stücke mit denen professioneller Bands vergleichbar. Mit dem Jazz-Stück "Mercy, Mercy, Mercy" verabschiedete sich die OGO-Band in die Pause.

Der zweite Konzertteil lag in den Händen des CFG. Unter der musikalischen Leitung von Oberstudienrätin Stefanie Jehl knüpften die Musiker, verstärkt durch Querflöte, Klarinette und Akustikgitarren, ebenso hochwertig an das Programm des Meetings an. Charmant von Daniela Gantschir und Amelie Sailer durch das Programm geführt, griff die Big Band tief in den Fundus alter und neuer Ohrwürmer, von Lady Gaga über Bon Jovi bis hin zu "Best of Queen" mit Hits wie "We will rock you" und "We are the Champions", was sich im Big-Band-Sound durchaus als gelungenes, musikalisches Experiment herausstellte.

Sommer, Sonne, Spaß und karibischen Rhythmus versprachen die Moderatorinnen mit dem Stück "Tequila", mit dem die Band seine große, musikalische Bandbreite eindrucksvoll unter Beweis stellte. Neben vielen Soloparts der Bandmusiker beeindruckte die Sängerin Marina Binner, die hervorragend und einfühlsam die Songs "Colors of the Wind" und "From a Distance" interpretierte.

Dann neigte sich das "Big Band Meeting" bereits dem Ende zu. Den musikalischen Höhepunkt setzten die beiden Bands gemeinsam mit dem Klassiker "Rock around the clock". War das Konzert von immer wieder einsetzendem Zwischenapplaus für die Solo- und Gesangsstücke gekennzeichnet, setzte der Schlussapplaus noch einmal zu einer weiteren Steigerung an: Der wohl schönste Lohn für die Künstler.

Die beiden Big Bands harmonierten bei ihrem Konzert in der Aula des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums.
Die beiden Big Bands harmonierten bei ihrem Konzert in der Aula des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums. Foto: hcr

Veranstaltungen

Im Laufe eines jeden Schuljahres werden mehrere Konzerte veranstaltet, bei denen die Ensembles bzw. Einzelschüler die Möglichkeit zum Auftritt vor Publikum haben.

  • Frühjahrskonzert
  • Musik zur Weihnachtszeit
  • Kammermusikabend
  • Werkstattkonzerte einzelner Klassen
  • Schulfest
  • Konzerte am Partnergymnasium Pilsen
  • Ausgestaltung von Schulfeiern

Veranstaltungsberichte

2014

Big Band-Meetings


Frühjahrskonzert


2013

Frühjahrskonzert

Kammermusikabend

Weihnachtskonzert

Big Band-Meetings


Stefan Mickisch anlässlich der Aufnahme an die "Wall of fame


2012

Weihnachtskonzert

Kammerkonzert

Sommerkonzert

2011

Weihnachtskonzert

Besuch von Stefan Mickisch und Juste Gelgotaite am C-F-G-Gymnasium